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Kurzroman "Strafraum ist kein Ort"

Zwar bin ich passionierter Schreiber von Kurzgeschichten (die locker auch mal 50 Normseiten umfassen können), da diese relativ schnell geschrieben und zudem bei Wettbewerben eingereicht werden können. Aber manchmal reicht die Form einer Kurzgeschichte für den Überhang an Ideen nicht aus, sodass ein Roman ins Auge gefasst werden muss.

Ich hatte mich bereits länger mit dem Gedanken getragen, einen humoristischen Kurzroman zu verfassen. Anfang Juli 2007 entdeckte ich eher zufällig eine Internet-Plattform namens peenae.de, auf der man für ein halbes Jahr eine Leseprobe einer Kurzgeschichte oder eines Romans präsentieren kann. Ich registrierte mich auf dieser Seite und begann damit, an einer Leseprobe zu tüfteln.

Mein bevorzugtes Schreib-Genre ist die Phantastik, vor allem die Dark Fantasy, aber ich schreibe hin und wieder auch gerne mal satirische Texte. Warum es also nicht mit einem, nun ja, "humoristischen" Text versuchen? Gesagt, geschrieben. Ich fertigte eine zweiseitige Leseprobe an, dazu einen kurzen Wegweiser, wohin die Geschichte überhaupt führen soll, und schickte die Dokumentvorlage ab. Große Hoffnungen auf positiven Zuspruch - auf peenae kann man Texte sowohl bewerten, als auch kommentieren - machte ich mir nicht. Umso überraschter war ich, als meine Leseprobe zwischenzeitlich sogar auf Platz 1 gereiht war. Kurze Zeit später plumpste mein Text zwar schneller nach unten als der FC Köln aus der Bundesliga, aber anscheinend existiert eine Zielgruppe für die Art Roman, wie ich ihn anstrebe.

Der Arbeitstitel des Kurzromans lautet "Strafraum ist kein Ort", was natürlich nicht der endgültige Titel sein muss. Aber "unbetitelt" oder "neues dokument" klingt auch irgendwie doof, oder?
Aus der vor allem in der Pop-Literatur beliebten Ich-Perspektive berichtet der 33jährige Markus von seinem Leben: Der Unbill des Alltags, Missgeschicken und Fettnäpfchen, in die er mit Anlauf kopfüber hineinspringt. Dabei seziert er den Alltag und legt schonungslos seine Tücken frei. Von seinem mitunter sarkastischen Humor ist niemand gefeit, schon gar nicht er selbst.
Das - so hoffe ich - Besondere an dem Text soll die ungeschönte Realitätsnähe sein. Markus ist nicht sonderlich attraktiv oder gar erfolgreich, fährt kein schickes Auto, wird nicht von Steven Spielberg beim trendy Shoppen in Berlin mitten auf der Straße entdeckt und zum Casting für seinen neuen Streifen eingeladen. Nein, Markus ist wie viele andere auch: Durchschnitt. Und gerade deshalb soll der Leser ihn auf seinem Streifzug durch den Wahnsinn des Alltags begleiten, dem er mit viel Humor begegnet.

Keine schöngeistige Literatur soll es werden, und schon gar nicht ein typisch depressiver Gegenwartstext, sondern ein lockerer Unterhaltungsroman, der den Leser idealerweise zum Lachen bringt.

 

Geplanter Umfang: Mindestens 100 Manuskriptseiten.

Zeitrahmen: Vorläufig keiner

 

Neugierig geworden? Dann laden Sie sich doch einfach die Leseprobe (PDF-Format) herunter!